Gibt es in Ihrem Betrieb kommerziell erhältliche Stoffe oder Zubereitungen, die gesundheitsgefährdend sind? Wie sicher ist der Umgang damit? Gesundheitsgefährdende Stoffe können zu Berufskrankheiten führen, die irreversible Schäden und hohe Kosten zur Folge haben. Umso wichtiger ist es, dass Sie diese Stoffe und Zubereitungen in Ihrem Betrieb identifizieren und geeignete und wirksame Maßnahmen für einen sicheren Umgang treffen.
Die Hauptgefahren sind: • Schnittverletzungen mit Handwerkzeugen und Handmaschinen • Augenverletzungen durch wegfliegende Teile • Abstürze, Stolpern und Stürzen auf Treppen • Umgang mit gefährlichen Stoffen • Überbelastung der Knie, des Rückens, Schädigung des Gehörs
Die Hauptgefahren sind: • Gesundheitsschädigende Dämpfe (Vergiftungen, Atemwegserkrankungen) • Ätzende Chemikalien (Verätzungen) • Brände und Explosionen
Die Hauptgefahren sind: Berufskrankheiten wie Staublunge oder Silikose mit folgenden Krankheitsbildern: • Lungenkrebs • Lungen-Tuberkulose • Bronchitis
Häufige weitere Unfallursachen auf der Treppe sind: • fehlende, defekte oder falsch montierte Handläufe • schlechte Beleuchtung, rutschige Böden • fehlende Sensibilisierung für die Gefahr, Hektik • Benutzen des Handys beim Treppensteigen
Die Hauptgefahren sind: • mechanische Einwirkungen (Schläge, Stösse, Stiche, Fremdkörper, wegfliegende Teile) • optische Einwirkungen (Schweissen, UV-Strahlung) • chemische Einwirkungen (Säuren, Laugen, Lösungsmittel) Gründe für Unfälle sind: • Nichttragen der Augenschutzmittel • persönliche Augenschutzmittel fehlen • für die Tätigkeit ungeeignete Augenschutzmittel
Die Hauptgefahren sind: • Mechanische Einwirkungen (Verletzungen durch scharfe Kanten, raue und spitze Gegenstände, Späne, Klingen von Messern und andere Schneidwerkzeuge) • Thermische Einwirkungen • Chemische Einwirkungen (Hautreizungen, Allergien, Verätzungen durch Kontakt mit Chemikalien oder Dämpfen usw.) • Nichttragen von Schutzhandschuhen • Tragen von ungeeigneten Schutzhandschuhen
Die Hauptgefahren sind: ■ kurzfristige gesundheitliche Probleme wie Sonnenbrand oder Schweißerblende ■ langfristig auftretende Folgeerkrankungen wie Hautkrebs oder grauer Star
Die Hauptgefahren sind: • Erfrieren aufgrund blockierter Ausgänge • Erfrieren aufgrund einer nicht funktionierenden Alarmorganisation • Gesundheitsschädigungen infolge tiefer Temperaturen
Häufige Unfallursachen sind: • Technische Mängel: rutschige Übergänge und Treppen, ungesicherte Gehwege auf Naturboden, fehlende oder schlechte Beleuchtung, fehlender Handlauf bei Treppen usw. • Organisatorische Ursachen: mangelhafte Ordnung auf der Baustelle, Gehwege nicht festgelegt, fehlende Signalisation von Gefahrenstellen, unklare oder fehlende Vorschriften, fehlende Sensibilisierung, Stolperfallen werden nicht erkannt und daher nicht beseitigt usw. • Persönliches Verhalten: Liegenlassen von Gegenständen, Unordnung, fehlende Aufmerksamkeit, die Benutzung von Smartphones (Soziale Medien, Telefonieren usw.) während des Gehens, Unterschätzen des Risikos usw.
Häufige Unfallursachen sind: • Technische Mängel: defekte Böden, glatte Böden kombiniert mit ungeeigneten Schuhen, fehlende oder schlechte Beleuchtung, fehlender Handlauf bei Treppen usw. • Organisatorische Ursachen: fehlende Sensibilisierung, Stolperfallen werden nicht erkannt und daher nicht vermieden, mangelhafte Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz, fehlende Signalisation von Gefahrenstellen, unklare oder fehlende Vorschriften usw. • Persönliches Verhalten: Liegenlassen von Gegenständen, Unordnung, fehlende Aufmerksamkeit, Telefonieren und Schreiben von SMS während des Gehens, Unterschätzen des Risikos usw.
Häufige Unfallursachen sind: • Technische Mängel: defekte Böden, glatte Böden kombiniert mit ungeeigneten Schuhen, fehlende oder schlechte Beleuchtung, fehlender Handlauf bei Treppen usw. • Organisatorische Ursachen: fehlende Sensibilisierung, Stolperfallen werden nicht erkannt und daher nicht vermieden, mangelhafte Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz, fehlende Signalisation von Gefahrenstellen, unklare oder fehlende Vorschriften usw. • Persönliches Verhalten: Liegenlassen von Gegenständen, Unordnung, fehlende Aufmerksamkeit, Benutzen des Smartphones beim Gehen und Treppensteigen, unterschätztes Risiko usw.
Haben Sie überprüft, ob sich die Lärmbelastung an den Arbeitsplätzen durch technische Maßnahmen reduzieren lässt? Technische Lärmschutzmaßnahmen sind dem Einsatz persönlicher Gehörschutzmittel vorzuziehen. Deshalb sollten Sie abklären oder abklären lassen, ob sich die Lärmsituation an den Arbeitsplätzen durch folgende technische Maßnahmen verbessern lässt: ■ Ersatz lärmintensiver Prozesse und Tätigkeiten durch weniger lärmintensive ■ optimale akustische Gestaltung der Arbeitsräume ■ lärmtechnisch optimales Betreiben der Maschinen und Anlagen ■ Kapselung lauter Maschinen
Die Hauptgefahren sind: • Eingeklemmt werden zwischen beweglichen Teilen der Maschine und festen Einrichtungen (Umwehrung, Wand usw.) • Getroffen werden von weggeschleuderten Werkstück- oder Werkzeugteilen • Einklemmen der Finger in die Spannvorrichtung • Verletzungen infolge Berühren des Werkzeugs
Die Hauptgefahren sind: ■ Verletzungen durch die rotierenden Bohrer ■ Quetschungen durch die Spannzylinder ■ Quetschungen durch den Band-Einpressstempel
Die Hauptgefahren sind: • Eingeklemmt werden zwischen den Platten • Eingeklemmt werden zwischen der sich senkenden Platte und dem Maschinenständer
Die Hauptgefahren sind: ■ Quetschen der Finger durch den sich senkenden Druckbalken ■ Schnittverletzungen durch das Sägeblatt ■ Verletzungen durch wegfliegende Splitter
Beim Umgang mit Mikroorganismen besteht die Gefahr von: ■ Infektionen ■ Sensibilisierungen (Allergien) ■ Vergiftungen
Mit steigenden Temperaturen und viel Sonne in den warmen Monaten steigt auch die Belastung für Ihre Mitarbeitenden. Die Gefährdung nimmt mit direkter Sonneneinstrahlung, hoher Lufttemperatur, hoher Luftfeuchtigkeit und schwerer körperlicher Arbeit zu.
Die Hauptgefahren sind: • Explosionsgefahr • Brandgefahr
Die Hauptgefahren sind: • getroffen werden von weggeschleuderten Fremdköpern wie Flaschen, Steinen, Blechdosen usw. • geschnitten werden von umlaufenden Messern • gehörschädigender Lärm
Die Hauptgefahren sind: • stürzen mit Skis und Snowboard • stürzen / abstürzen bei Arbeiten in Gebäuden und an Anlagen • gequetscht werden bei Arbeiten an Anlagen
Die Hauptgefahren sind: • Erhöhtes Unfallrisiko durch Ablenkung oder Nichtwahrnehmen von Signalen und Gefahren • Gehörschäden durch zu lautes Musikhören
Die Hauptgefahren sind: • Berufskrankheiten durch Quarzstaub und Russ (Silikose, Lungenkrebs) • Vergiftung durch gasförmige Schadstoffe • Ersticken infolge von Sauerstoffmangel • Unfälle durch gestörtes Wohlbefinden infolge der Schadstoffbelastung im Tunnel • Explosion wegen Erdgasaustritt • Ersticken infolge Verschleppung von Brandschwaden
Verwenden Sie Antriebsbatterien für Elektrofahrzeuge (z. B.Stapler)? Oder sind bei Ihnen stationäre Batterieanlagen zur Energieversorgung installiert? Wenn ja, sollten Sie unbedingt die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen beim Laden, Umgang und Instandhalten überprüfen. Die Hauptgefahren sind: • Explosionen • Verätzungen durch Schwefelsäure (Elektrolyt) • Stromschläge
Die Hauptgefahren sind: • Ekzeme und Allergien können zu Arbeitsunfähigkeit führen, eine Umschulung wird nötig • Hautreizungen • Gefahr durch Kontamination der Produktequalität
Die Hauptgefahren sind: • Schnittverletzungen durch das Sägeblatt • Fußverletzungen durch herunterfallende, schwere Platten • Erkrankungen wegen Lärm und Holzstaub An Kreissägen zum Schneiden stehender Platten kommt es immer wieder zu schweren Hand-/Armverletzungen. Hauptsächlicher Grund für diese Unfälle: • nicht vorschriftsgemäßes Arbeiten mit zurückgeschwenktem Spaltkeil und zurückgeschwenkter Schutzhaube. Besonders gefährlich wird es, wenn Werkstücke bearbeitet werden, für welche die Maschine gar nicht konzipiert ist: zum Beispiel für das Schneiden • kleiner Werkstücke oder • dünner, welliger Platten (Kunstharzplatten, Styropor usw.).
Die Hauptgefahren sind: - Schnittverletzungen durch das Sägeblatt - Quetschung der Hände durch die Anpresshaube - Erkrankung wegen Lärm und Holzstaub
Die Hauptgefahren sind: • Reizungen • Verätzungen • Vergiftungen
Häufige Erkrankungen sind: • Staublungen oder Krebserkrankungen des Lungentrakts • chronische Erkrankungen der oberen Atemwege • allergische Reaktionen des Atemtrakts, z.B. Asthma
Die Hauptgefahren sind: • bei Hand-Arm-Vibrationen: Durchblutungsstörungen («weisse Finger»), Knochen- und Gelenkschäden (vor allem im Handgelenk) • bei Ganzkörpervibrationen: Beschwerden und Schädigungen am Rücken
Ist in Ihrem Betrieb die Sicherheit beim Umgang mit Druckgasflaschen und den darin enthaltenen Gasen gewährleistet? Es geht hier um Gase wie Ammoniak, Chlor, Stickstoff, Kohlendioxid, Helium, Sauerstoff, Wasserstoff oder Acetylen. Die Hauptgefahren sind: • Vergiftungen und Erstickungen • Brände und Explosionen • Umstürzen von Gasflaschen
Sind die Hebebühnen in Ihrem Betrieb sicher? Die Hauptgefahren sind: • Abstürzen von Personen • Einklemmungen beim Heben und Absenken der Hebebühne • Quetschungen unter der Hebebühne
Die Hauptgefahren sind: • Hauterkrankungen, Allergien, Sensibilisierungen, Verätzungen (Harze, Härter) • Vergiftungen (Lösemittel, Harze) • Brände, Explosionen (Lösemittel, Peroxide)
Die Hauptgefahren sind: • falsche Beurteilung der Notfallsituation • ungenügende Erste-Hilfe-Massnahmen • unzureichende Alarmorganisation
Die Hauptgefahren sind: • falsche Beurteilung der Notfallsituation • ungenügende Erste-Hilfe-Maßnahmen • unzureichende Alarmorganisation
Die Hauptgefahren sind: • Der Benutzer oder Personen in der Nähe werden von weggeschleudertem Schnittgut getroffen und verletzt. • Der Freischneider wird plötzlich ruckartig seitlich weggeschlagen. • Ausgleiten, Stolpern und Stürzen beim Arbeiten mit dem Freischneider
Die Hauptgefahren sind: • Hauterkrankungen • Erkrankung der Atemwege • Ausgleiten und Stürzen • Brände und Explosionen
Gesundheitsschäden: ■ Geruchsbelästigung, Augenbrennen, Übelkeit ■ Zellveränderungen der Nasenschleimhaut ■ Husten, Auswurf, Asthma ■ Krebs (Tumore) Weitere Gefahren: ■ Verkehrsunfälle wegen Sichttrübung ■ unkontrollierte Handlungen infolge Belästigung durch DME
Die Hauptgefahren sind: • Hautreizungen • Ekzeme und Allergien (können zu Arbeitsunfähigkeit führen und eine Umschulung notwendig machen)
Die Hauptgefahren sind: • Glätte auf Verkehrswegen und Arbeitsplätzen • mangelnde Beleuchtung • Beeinträchtigung der arbeitenden Personen durch Kälte
Ist in Ihrem Betrieb der Gesundheitsschutz beim Arbeiten mit Zement, Beton und Betonzusätzen gewährleistet? Im Bauhauptgewerbe sind Zementekzeme die häufigste berufliche Hautkrankheit. Sie entstehen durch regelmäßigen Hautkontakt zu Zement. Schmerzhafte, tiefe Hauteinrisse und als Folge davon Infektionen schränken die Lebensqualität langfristig ein. Oft wird dadurch ein Berufswechsel nötig. Die Gefahr eines Zementekzems besteht hauptsächlich bei folgenden Tätigkeiten: • Arbeiten mit feuchtem Zement (Maurer, Plattenleger) • Spritzbetonarbeiten bei Untertagarbeiten • Arbeiten in der Zementwarenfabrikation • Herstellung von Unterlagsböden
Wenden Sie und Ihre Mitarbeitenden die Gehörschutzmittel richtig an? Gehörschutzmittel bieten wirksamen Schutz vor gehörgefährdendem Lärm. Um die notwendige Schutzwirkung zu erreichen, braucht es eine gezielte Schulung der Mitarbeitenden. Die Hauptgefahren sind: • Gehörschäden, weil kein Gehörschutz getragen wird • falsche Anwendung des Gehörschutzmittels • mangelnde Wirkung aufgrund schlechter Wartung
Der Umgang mit Lösemitteln erfordert besondere Vorsicht, da sie gesundheitsgefährdend und oft leicht brennbar sind. Es ist wichtig, Schutzmaßnahmen zu treffen, um Hautkontakt und das Einatmen von Dämpfen zu vermeiden. Arbeiten sollten in gut belüfteten Bereichen oder im Freien durchgeführt werden, und persönliche Schutzausrüstung wie Handschuhe, Schutzbrille und Atemschutz sind unerlässlich. Lagerung und Entsorgung müssen ebenfalls den Sicherheitsvorschriften entsprechen. Die Hauptgefahren sind: • Brand- und Explosionsgefahr • Vergiftungsgefahr • Gefahr von Hauterkrankungen
Gibt es in Ihrem Betrieb Stress? Hektik und Stress erhöhen das Unfallrisiko markant und schädigen bei längerer Dauer die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Hauptgefahren sind: • Einschränkung der Wahrnehmung (u. a. Einengung des Blickfeldes) • unüberlegtes, hektisches Arbeiten («einfach drauflos werken») • Weglassen von Kontrollen
Wie groß ist die Lärmbelastung in Ihrem Betrieb? Lärm ist unerwünschter, störender oder gesundheitsschädigender Schall. Die Hauptgefahren sind: • Ermüdung, Stress, Fehleranfälligkeit • Verständigungsschwierigkeiten • unheilbare Gehörschäden (Lärmschwerhörigkeit)
Beim Einsatz von Fremdfirmen müssen die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen der beteiligten Firmen zur Gewährleistung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz die Koordination sicherstellen. Diese Checkliste weist Sie auf Bereiche hin, die – je nach Auftrag und Situation – möglicherweise koordiniert werden müssen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Informationen zum Thema finden Sie in der Publikation «Zusammenarbeit mit Fremdfirmen: Haben Sie die Koordination sichergestellt?